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Vom Ermöglichen hin zur bewussten Beratung

  • Die innere Haltung der Authentizität als Interventionsform – kongruentes Feedback geben und eigene Wahrnehmungen als Hypothesen teilen
  • Haltungskompetenzen in der Gesprächsführung vertiefen und erweitern: Intervenieren im Beratungsprozess in methodischer Vielfalt
  • Emotionale und dialogische Vertiefung der person-zentrierten Beratung
  • Prozessabschnitte im Gesprächsverlauf analysieren und erkennen
  • Selbstwirksamkeit fördern und konstruktive Veränderungsmomente halten
  • Reality-Coaching – Schwerpunkt Haltung II

Kompetenzfokus:

  • Sie sind sich Ihrer Rolle des Coachs sicherer und wissen, wie Sie haltungszentriert ein Beratungsgespräch professionell vertiefen und bewusst steuern.
  • Sie können konstruktive Veränderungen im Beratungsprozess nachhaltig und methodisch unterstützen.

Zwischen Modul 3 und Modul 4

  • Praxiserprobung und Intervision durch die Peer-Gruppe
  • Selbststudium in Eigenverantwortung
  • Schriftliche Selbstevaluation

Haltungszentriertes Coaching – Führungs-und Beratungsaufgaben aus systemisch-humanistischer Perspektive bewältigen

Coaching als haltungszentrierte Beratung bedeutet mehr als einen freundlichen Hinweis zum eigenen Verhalten zu geben: Coaching ist ein Teil der Arbeit an sich selbst – mit dem Ziel, mehr persönlichen Erfolg im Leben und in Führungssituationen zu erfahren.

Die Bildung einer bewussten und wachen (Führungs-) Persönlichkeit steht im Mittelpunkt des Coachings. Einer Persönlichkeit, die ohne die Hilfe eines Coaches in ihrem Verantwortungsbereich wirksam sein kann.

Der Coachee / Kunde erlebt durch diese Beratungsform viel mehr als nur eine nützliche Hilfe für eine spezielle Situation – im Coaching erlebt er auch, warum bestimmte Situationen für ihn schwierig sind. Er bekommt neben den notwendigen Hinweisen vor allem die Möglichkeit, seine eigene Haltung in schwierigen Situationen zu reflektieren und so an dieser zu arbeiten. Ziel ist eine Haltung, die es ihm ermöglicht, wach und bewusst eigene Lösungen zu finden.

Während der Coachee sich auf eine Reise der Persönlichkeitsbildung gibt, muss der Coach / Berater genau wissen, welche Methoden er wann und warum anwendet – oder eben gerade nicht anwendet. Dr. Christoph Röckelein hat hierzu an der Pädagogischen Hochschule eine didaktischen Begründungstheorie (Pedaktik) entwickelt, die als Wissenschaftstheoretische Grundlage des Kontaktstudium dient.

Die Besonderheit im Kontaktstudium ist, dass Coaching nicht in erster Line als Tool oder Instrument gesehen wird, das wie viele anderen Führungswerkzeuge einfach nachgebastelt werden kann. Coaching ist deshalb kein Tool, weil es einer Haltung bedarf, die erst bestimme Werkzeuge und Methoden wirksam werden lassen. Die wichtigste und wirkungsvollste Intervention in einem Coaching ist daher die Person des Coach selbst. Daher ist das Arbeiten an der eigenen professionellen Haltung und Person auch Bestandteil im Kontaktstudium –Persönlichkeitsbildung.

Die beschriebenen Inhalte und Methoden der einzelnen Module gelten als Orientierung. Prozessbedingte Varianten während des Kontaktstudiums sind möglich.

Seminarzeiten

Fr, 13.00 – 19.00 Uhr

Sa, 09.00 – 17.00 Uhr

Details

Beginn:
21. Januar 2022
Ende:
22. Januar 2022
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Online

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