Mediation und Moderation

Damit eine Moderation gelingt, ist mehr erforderlich als geeignete Methoden zur Arbeit von Gruppen. Das Ziel ist vielmehr, mit allen Teilnehmenden einen gemeinsamen Lernprozess lebendig zu gestalten – egal, ob es sich um Organisationsentwicklung oder Projektmanagement, ein Gespräch, eine Konferenz, einen Bürgerdialog oder eine Großveranstaltung handelt.

Mediation wird in diesem Zusammenhang als eine spezielle Form der Moderation verstanden, in der es um die Bearbeitung von Konflikten und Spannungsfeldern geht.

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Die Haltung des Moderators oder der Moderatorin bestimmt die Atmosphäre und letztlich das Ergebnis. Das eröffnet große Chancen und auferlegt eine ebenso große Verantwortung.

Mit der Pedaktik wurde ein haltungsbasierter Ansatz für Moderation und Mediation entwickelt, der für nachhaltige Wirksamkeit sorgt – ermöglicht er doch die Entfaltung des Potenzials. Moderation in diesem Sinne ist weit mehr als ein methodischer Werkzeugkasten, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

Haltungsbasierte Moderation zielt darauf ab, Kraft und Kreativität zu fördern sowie Potenzial zu entfalten. Es geht darum, gemeinsam zu Ergebnissen und Entscheidung zu gelangen und dabei das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Die Basis dessen ist Vertrauen ineinander, dann erleben sich die Teilnehmenden als Teilhabende. So verbunden mit der Quelle ihres Seins können Kreativität und Innovationskraft zur Entfaltung kommen.

Dafür sorgt eine achtsame Moderation, deren Blick stets ressourcen- und möglichkeitsorientiert ist, aber ebenso mit Konflikten umzugehen versteht. Dies zu erreichen wiederum erfordert sorgfältige Vorbereitung und Nacharbeit, denn gelingende Kommunikation verändert im besten Fall die Kultur.

Leitung des Fachbereichs “ Moderation und Mediation“:
Kirsten Baumbusch

Kontakt: kb@institut-roeckelein.de

Zur Person

Auswahl einiger Referenzen für Haltungsbasierte Moderation im öffentlichen Raum:  

Haltungsbasierte Moderation im öffentlichen Raum

ich-sehe-dich-du-mensch

Ausgabe 9/2016: Kirsten Baumbusch – Haltung als entscheidender Faktor in Moderation und Mediation.

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